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A-6.3.4.3 Boden- und Hohlrauminjektionen

 

Verfahren

a) Allgemeine Verfahrensbeschreibung

Im Bereich der Undichtigkeiten oder der vermuteten Hohlräume werden durch die Kanal- oder Bauwerkswandungen Bohrungen hergestellt. In diese Bohrungen werden anschl. Injektionslanzen oder -stutzen eingesetzt, über die das Injektionsmittel eingebracht wird. Bei typischen Längsrissen wird das Injektionsmittel i. Allg. durch in den Kämpfern eingesetzte Injektionspacker eingepresst. Der Injektionsvorgang wird abgebrochen, wenn das Injektionsmittel aus den Rissen wieder austritt. Nach dem Aushärten werden die Risse und Bohrungen nachbehandelt. Dies kann bei gemauerten Kanälen auch in Form einer vollständig neuen Innenbeschichtung, z. B. auf der Basis eines kunststoffmodifizierten Zementmörtels erfolgen (Abbildung 1). Falls möglich, sollte aus Kosten- und Umweltschutzgründen ein Injektionsmittel auf der Basis von Zement eingesetzt werden.

Anwendungsbereich

Vorteil

Nachteil

Ökologische Beurteilung

Rechtliche Beurteilung

Am Beispiel Mauerwerk wird der Arbeitsablauf der Sanierung begehbarer Kanäle mit Hilfe der Injektion und Abdichtung dargestellt.

 
Abb. A-6 - 23 Arbeitsschritte bei der Injektion gemauerter begehbarer Kanäle
a) Ausgangszustand
b) Fugenvermörtelung und Herstellung der Injektionsöffnungen
c) Injektion der Leitungszone von unten nach oben
d) Innenbeschichtung nach Abschluss der Injektionsarbeiten


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