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A-6.3.4.6 Abdichtung von Fugen u. Rohrverbindungen mit Abdichtungsstoffen

 

Verfahren

a) Allgemeine Verfahrensbeschreibung

Hierbei werden elastische und plastische Dichtmittel sowie Fugendichtungsmassen eingebaut.

Die Abdichtungsstoffe müssen Anforderungen bezüglich

erfüllen. Sie müssen so hergestellt und geschützt werden, dass sie bei Angriffen aus Wässern, Böden oder Gasen ohne Beeinträchtigung ihrer Funktionsfähigkeit standhalten.

Elastische Dichtmittel sind aus Elastomeren, die durch elastische Verformung in die zu dichtenden Fugen eingebracht werden. Die Dichtwirkung beruht auf den Anpresskräften durch die angrenzenden Bauteile (Kompressionsdichtung) infolge der Rückstellkräfte, die durch die Verformung des Dichtungsprofiles beim Einbringen in die Fuge erzeugt werden.

Plastische Dichtmittel sind dauernd plastisch bleibende Stoffe, die als Bindemittel Bitumen, Kunststoff oder Mischungen aus diesen enthalten, und bei Temperaturen um 20 °C ohne Verwendung einer Wärmequelle verarbeitet werden. Sie bestehen aus unvernetzten Stoffen, die durch einen Fließvorgang in die zu dichtenden Fugen eingeformt werden. Für den Einsatz in Abwasseranlagen eignen sich auch Fugendichtungsmassen aus Zwei-Komponenten auf der Basis von Polyurethan. Die Dichtung ist in

der Stoßfuge an der Innenseite der Kanäle anzuordnen. Die Hinterfüllung (Rundprofil aus Kunststoffschaum) muss ausreichend Widerstand leisten, um die Fugendichtungsmasse ordnungsgemäß einbringen und abglätten zu können.

b) zugehörige Verfahren und Varianten

elastische Dichtmittel: Hydrotite-Dichtung: quellfähige extrudierte Cloropren-Gummimischung, die mit einem Wasser aufnehmenden Harz kombiniert ist.

Anwendungsbereich

Vorteil

Nachteil

Ökologische Beurteilung

Rechtliche Beurteilung


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