A-6.3.4.7 Innenmanschetten
Verfahren
a) Allgemeine Verfahrensbeschreibung
Eine Elastomer-Dichtungsmanschette wird beiderseits der undichten Stelle von Hand über den abzudichtenden Bereich gelegt und mittels Spannbändern gegen die sorgfältig gereinigten Rohrwandungsflächen gepresst. Die unterschiedlichen Verfahren unterscheiden sich lediglich in der Ausbildung der Dichtungsmanschetten.
b) zugehörige Verfahren und Varianten
Weco-Seal-Verfahren und Amex-10-System [STEIN, D., 1999]
Anwendungsbereich
- Abdichtung undichter Rohrverbindungen;
- Abdichtung von Querrissen und Längsrissen.
- Nennweite: DN 800 bis DN 3000;
- anwendbar für alle Rohrwerkstoffe mit Kreis-, Ei- oder Maulquerschnitt, außer bei gemauerten Kanälen und Kanälen mit sehr unebener Innenfläche, z. B. infolge von Korrosion oder Abrieb.
Vorteil
- Erdarbeiten entfallen;
- geringfügige Lageabweichungen bilden kein Problem, da die Dichtungsmanschette elastisch ist.
Nachteil
- Nur anwendbar in begehbaren Kanälen mit glatter Innenfläche;
- Abflussquerschnitt wird durch die Dichtungsmanschette reduziert, die Bildung von Ablagerungen wird begünstigt;
- Haltung muss außer Betrieb genommen werden;
- zeitaufwendig, insbesondere bei Guss- oder Stahlleitungen, da Rohroberfläche vor dem Aufbringen abgeschliffen werden muss.
Ökologische Beurteilung
Rechtliche Beurteilung
Abb. A-6 - 25 Innenmanschetten [Information Amex GmbH]![]()