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A-2.3.1 Technische Ausrüstung
Zur Ausrüstung der indirekten optischen Inspektion von Haltungen und Leitungen gehören:
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Kamerasystem
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Antriebseinheit
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Energieversorgung und Datenübertragung
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Steuereinheit
Für die indirekte optische Inspektion von Schächten werden besondere Kamerasysteme verwendet, die anhand einer Teleskopstange einer geführten Halterung oder durch Aufhängung in den Schacht eingebracht werden.
In Abhängigkeit des Kamerasystems stehen für Haltungen, Leitungen und Schächte nachfolgende Techniken bei der indirekten optischen Inspektion zur Verfügung:
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Inspektion auf Basis der Videokameratechnik mit direkter Bildsteuerung und -auswertung.
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Inspektion auf Basis von Scannertechniken mit nachgeschalteter Bildauswertung.
Bei der indirekten, optischen Inspektion ist jedes Fahrzeug mit mindestens 2 Personen zu besetzen. Ist eine Begehung von Anlagenteilen notwendig, so ist die erforderliche Anzahl von Personen in den Unfallverhütungsvorschriften geregelt.
Weitere Beschreibungen und Anforderungen an die technische Ausrüstung von direkten und indirekten optischen Inspektionen sind dem Merkblatt [DWA-M 149-5] zu entnehmen.
Elektronischer Kanalspiegel
Eine weitere Art der indirekten optischen Inspektion stellt nach DIN EN 13508-1 der elektronische Kanalspiegel dar. Der elektronische Kanalspiegel ersetzt keine optische Inspektion mittels ferngesteuerter Kamerasysteme und sollte ausschließlich als ergänzende Unterstützung eingesetzt werden. Mit dem elektronischen Kanalspiegel ist eine Zustandserfassung gemäß DIN EN 13508-2 nicht zulässig.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
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Funktionskontrolle,
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Schadensfrüherkennung vor der Kanalreinigung,
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Feststellung der Ablagerungshöhe zur Leistungsbeschreibung der Kanalreinigung,
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Leistungsnachweis der erbrachten Kanalreinigung.
Ein Muster zur Dokumentation zum Einsatz des elektronischen Kanalspiegels steht als PDF-Datei und als Word-Datei zur Verfügung.