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A-2.2 Zustandserfassung
Die Zustandserfassung hat für die Instandhaltung eines Kanalnetzes eine zentrale Bedeutung. Ihre Aufgabe ist die Bereitstellung von Daten und Informationen über den Istzustand, um eine Zustandsbewertung durchführen zu können (vgl. Anh. A-3).
Alle abwassertechnischen Anlagen sind im Rahmen der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erfassen. Dazu gehören auch Grundleitungen [DIN 1986-100].
Die Einteilung der verschiedenen Verfahren und Maßnahmen zur Erfassung des baulichen Zustandes von Abwasseranlagen ist in Abb. A-2 - 2 im Überblick dargestellt.
Bei der Zustandserfassung wird generell unterschieden zwischen
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Außeninspektion,
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Inneninspektion und
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Dichtheitsprüfung.
 
Abb. A-2 - 2 Verfahren zur Erfassung des baulichen Zustandes von Abwasseranlagen modifiziert nach [STEIN, D., 1999]
Die Außeninspektion beinhaltet alle Maßnahmen, die von der Geländeoberfläche aus durchgeführt werden. Nachfolgende Erläuterungen beschränken sich auf die Inneninspektion. Eine ausführliche Darstellung zum Thema Außeninspektion ist in [STEIN, D., 1999] enthalten.
Im Rahmen einer Inneninspektion erfolgt die Erfassung des baulichen Zustands von Abwasseranlagen qualitativ durch die optische Inspektion (vgl. Anh. A-2.3) und quantitativ durch den Einsatz geeigneter Mess- und Prüfverfahren (vgl. Anh. A-2.4).
Eine wesentliche umweltrelevante Untersuchung zur Feststellung des baulichen Zustandes von Abwasseranlagen ist die Dichtheitsprüfung (vgl. Anh. A-2.5).